2019 Schutz von Prada als Kulturgut von kantonaler Bedeutung anerkannt

Prada genießt den Schutz als Kulturgut von kantonaler Bedeutung; dies hat der Regierungsrat entschieden und die Variante des Raumplanungsgesetzes des Gemeinderates von Bellinzona vom 19. Dezember 2018 angenommen. Für die Stiftung ist dies eine entscheidende Etappe ihres Projekts, die baufälligen Gebäude zu bewahren und wieder aufzubauen - nicht nur eines, wie es das Departement für Bau und Umwelt in seiner Voruntersuchung wollte. Nach Anhörung der Begründungen des Stadtrates und des Amtes für Kulturgüter ist der Regierungsrat „der Ansicht, dass es möglich sei, den Willen der Stadt Bellinzona, und somit der Stiftung Prada, insofern zu unterstützen, als üblicherweise festgehalten wird, dass jede weitere Restaurierung oder Wiederaufbau von anderen Gebäuden, die zur geschützten Siedlung gehören, nach den Grundsätzen des Schutzes von Kulturgütern gerechtfertigt werden muss“.


Topographische Erhebung

Die Erhebung wurde 2007 vom Archäologen Giorgio Nogara im Auftrag des Amtes für Kulturgüter durchgeführt. Wie aus der Planimetrie ersichtlich, sind in Prada die Reste von mehr als 40 Gebäuden (Häuser und Ställe) vorhanden. Etwa zehn davon haben ein noch gut erhaltenes Mauerwerk; dies dank der raffinierten Bauweise mit recht großen, gut bearbeiteten Steinblöcken in den Ecken und den empfindlichsten Stellen der Gebäude und der Verwendung von Kalkmörtel als Bindemittel. Unter diesen Häusern befindet sich auch das Gebäude 13.2., das am meisten Bausubstanz aufweist. Innerhalb des Projekts zur Aufwertung Pradas ist vorgesehen, dessen fehlende Teile konservativ zu restaurieren. Eine andere Eigentümlichkeit ist die blockweise Anordnung der Wohnhäuser, wie bei Reihenhäusern. Zu erwähnen ist auch, dass sich das Dorf in einer Mulde in westlich-südwestlicher Lage zwischen den Bächen Dragonato und Guasta befindet und vom Nordwind gut geschützt ist.

Prada 1-500

Abholzung mit Hubschrauber

Ein Großteil der Bäume wurde am Haken der Hubschrauberwinde befestigt, stückweise zerlegt (von einem Arbeiter auf dem Baum) und zum Holzdepot nach Serta geflogen.

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